Zitate

"Glaubwürdigkeit ist in der Politik das höchste Gut. Ich danke Jens Spahn für die Zusammenarbeit." (Friedrich Merz am 18.07.2026)

"Es ist in der nahe liegenden Zukunft ausgeschlossen, dass wir die Schuldenbremse reformieren." (Friedrich Merz am 25. Februar 2025)

"Ich komme aus der Zukunft - ich komme aus der DDR:" (Michael Klonovsky)

"Dann sind die nicht insolvent automatisch, aber sie hören vielleicht auf zu verkaufen." (Dr. Robert Habeck, ehem. Wirtschaftsminister, 07.09.2022)

"Was die Erfahrung aber und die Geschichte lehren, ist dieses, dass Völker und Regierungen niemals etwas aus der Geschichte gelernt und nach Lehren, die aus derselben zu ziehen gewesen wären, gehandelt haben." (Georg Wilhelm Friedrich Hegel, Vorlesungen über die Philosophie der Weltgeschichte, 1832)

Als Vorbemerkung muß gesagt werden, daß durch einen Geländetausch zwischen Friedberg und Ockstadt das Gebiet, in dem das ausgegangene Dorf Nieder-Straßheim lag, erst 1953 an die Gemarkung Ockstadt kam. Nieder-Straßheim wird urkundlich zuerst 903 als Strazheim genannte!


Die Lage des Dorfes war auch am Straßbach, aber weiter ostwärts nach Friedberg zu, dort, wo heute die Bahnlinie Bad Homburg - Friedberg den Bach kreuzt. Lange Zeit war dieses Dorf viel bedeutender als Ockstadt und auch Friedberg.
Die Nieder-Straßheimer Kirche war die Mutterkirche für Friedberg, Ockstadt, Ober- und Nieder-Rosbach, Hollar, Fauerbach, Ossenheim, Bruchenbrücken und Nieder- und Ober-Wöllstadt; außerdem war das Dorf der Gerichtsort eines ausgedehnten Gerichtsbezirkes, der sich über die ganze mittlere Wetterau hinstreckte.


Wo die Kirche dieses Dorfes stand, befand sich einmal ein römischer Tempel, den ein römischer Offizier nach einem Sieg seinem Gott weihen ließ. Die Gemarkung Nieder-Straßheim fiel an Friedberg, das bis dahin gemarkungslos war und sich diese Gemarkung durch eine geschickte Politik aneignete. Eine Erinnerung an den Ort Nieder-Straßheim bildet nur noch der Flurname "An der Straßheimer Kirche". Der Grund für das Wüstwerden der drei Siedlungen in der Gemarkung Ockstadt war das Aufkommen der späteren Freien Reichsstadt Friedberg.

 

Nach "SCHARLAU" ist dabei nicht die Stadt als Siedlungseinheit, sondern die Stadt als Wirtschaftseinheit" die Ursache gewesen.
Die Bewohner der drei Dörfer ließen sich in der Stadt nieder, wodurch die Dörfer zu Weiler wurden. Mit dem 30-Jährigem Krieg wurden die letzten Reste der Siedlungen fast vollständig zerstört, so daß auch die Einwohner die noch geblieben waren, ihre Häuser verließen.