Zitate

"Glaubwürdigkeit ist in der Politik das höchste Gut. Ich danke Jens Spahn für die Zusammenarbeit." (Friedrich Merz am 18.07.2026)

"Es ist in der nahe liegenden Zukunft ausgeschlossen, dass wir die Schuldenbremse reformieren." (Friedrich Merz am 25. Februar 2025)

"Ich komme aus der Zukunft - ich komme aus der DDR:" (Michael Klonovsky)

"Dann sind die nicht insolvent automatisch, aber sie hören vielleicht auf zu verkaufen." (Dr. Robert Habeck, ehem. Wirtschaftsminister, 07.09.2022)

"Was die Erfahrung aber und die Geschichte lehren, ist dieses, dass Völker und Regierungen niemals etwas aus der Geschichte gelernt und nach Lehren, die aus derselben zu ziehen gewesen wären, gehandelt haben." (Georg Wilhelm Friedrich Hegel, Vorlesungen über die Philosophie der Weltgeschichte, 1832)

Wetterauer Zeitung vom 15. 6.1951, Seite 7

„Patsch-Naß“
...
Was das Schwimmbad angeht, so hat unser freundnachbarliches Ockstadt nunmehr den Vogel abgeschossen.
Allen Schwimmerinnen und Schwimmern ein herzhaftes „Patsch-Naß!“



Woas lange währt, werd endlich gut!
Des stimmt fer jeden Lewenslauf!
Woas heut uns herzlich freue duht:
Mir hewe ‘s Schwimmbad aus der Tauf!

Guckt: Ockstadt hoat die Tat vollbracht!
Wie stolz kann’s dodruff ewig sei(n)!
U(n)s Herzenswunsch is woahr gemacht:
Des Schwimmbad steht! Und des wie fei(n)!

Mir pfeife uff den Nordseestrand,
uff Ostsee, Nizza, Adria;
u(n)s Luxusboad is hierzuland
bei Ockstadt in der Wearreraa!

Der Usa is des Heule noh,
derweil vor Neid die Wetter plazzt!
im Eisdeich uzt des Froschvolk froh:
Den O(n)schluß howwe die verpazzt!

Wie sauwer is hier die Nadur
mit Bäum un Wasser, Luft un Licht;
wer hierher kimmt zur Boadekur,
den ploagt kaa(n) Rheuma un kaa(n) Gicht!

Der Stei(n)kopp un der Winterstei(n)
die reiwe sich die Aage blank
und blinzle in des Boad enei(n)
noach dene Nixchen, zoart un schlank.

So mancher Alte reckt sein Kopp,
die Neugier läßt em goar kaa(n) Ruh,
noach so-re fesche Badebopp;
er duht des Noachts kaa(n) Aag mehr zu!

Der Himmel selbst vor Liewe gliht
des Morjens frih, des Owends spät,
wenn er e Wasserjunfer sieht,
die on dem Strand ihr Locke dreht.

Kaan Schmerbauch braucht noch sei(n) Tablett,
kaa(n) Pille, kaa’n Gesundheitstee;
des Schwimme zehrt am Polsterfett!
Er singt beglickt: Still ruht der See!

Baut newedro(n), ‘s is dringend needig,
fer Flitterwöchner gleich e Haus
un nennt die Villa „Klaa(n)-Venedig“!
Die Koste komme schon eraus!

Die Boadewann werd pengsioniert,
die Boadestubb verliert ihrn Zweck!
Mir fege hochmodernisiert
im Ockschder Schwimmboad unsern Dreck.

Jedoch, woas mir die Hauptsach dinkt:
Hier is der Wassersport dehaam!
Die Freud, die unsern Sportlern winkt!
‘s is Werklichkeit manch alter Traam!

Ihr Sportler, Schwimmer, groß un klei(n):
Geleest is unser Schwimmboadfroog!
Voll Dankboarkeit stimmt frehlich ei(n):
Es lewe unser Ockstadt hoch!

Jezz erscht mächt’s Schwimme, Boade Spaß!
Mit Schwimmergruß „Patsch-Naß“, „Patsch-Naß“!

Wilhelm Konrad Philipps