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Ockstadt Holarkapelle krokodilzoo krokodile mörler beliebte weidmann-grohe Arbeitsgemeinschaft der Ockstädter Ortsvereine under Motto: Gemeinsam machen wir es möglich. Vorsitzender der ARGE Karl-Günter-König

Zum ersten Male urkundlich genannt wurde Ockstadt im Jahre 817. Ein Lorscher Mönch schrieb am 15. April 817, dass ein gewisser Herbo seinem Kloster „10 Huben und 17 Leibeigne in pago Wetereiba in villa Hucchenstat et inter Holunlar et Rodeheim“ geschenkt habe. Erklärt werden kann der Name Hucchenstat vielleicht mit Stadt des Huccho, der unter Umständen der Gründer des Dorfes gewesen sein kann.

Die Endung -stadt deutet darauf hin, daß Ockstadt während der fränkischen Landnahme, also in der ersten Ausbauperiode, gegründet wurde. Der Name Hucchenstat änderte sich im Laufe der Zeit mehrmals, bis die heutige Form Ockstadt erreicht war: 1278 Ockestad, 1280 Ocstat, 1312 Ogstat, 1318 Ocxstat, 1377 Oxstaid, 1378 Ockstat, 1380 Oxstat, 1490 Ockstatt.
Die ersten bekannten Besitzer Ockstadts waren die Grafen von Kleeberg und Mörlen, die eine Burg in Ockstadt bauten, von der heute aber keine Reste mehr vorhanden sind. Um die Mitte des 13. Jahrhunderts erlosch die Familie von Kleeberg, das Dorf Ockstadt gelangte durch eine Erbteilung an Gottfried von Eppstein. Anfang des 14. Jahrhunderts wurde das Dorf als reichsunmittelbares Lehen wieder eingezogen. 1350 verpfändete Karl IV. einen Teil des Lehens an die Herren von Carben, die fast 200 Jahre im Besitz dieser Pfandschaft blieben.

Der Grund und Boden Ockstadts gehörte in dieser Zeit zum kleinsten Teil seinen Einwohnern, fast alles Land war in fremden Besitz.

Vor allem die Klöster hatten große Besitzungen in der Gemarkung, wie das Kloster Altenmünster in Mainz, das Kloster Lorsch, das Kloster Altenberg und die deutschen Ordensritter von Frankfurt. Den größten Grundbesitz in der Gemarkung besaß das Kloster Arnsburg mit 150 Morgen Land.
Gegen Ende des 14. Jahrhunderts erschienen die Herren von Cleen als Besitzer von Ockstadt. Die von Cleen verdrängten allmählich die fremden Eigentümer und erwarben neuen Besitz in der Gemarkung. Um 1490 begann Gottfried von Cleen den Bau der Burg in Ockstadt. Von dieser Burg sind heute noch Türme und Mauern erhalten.
Der landwirtschaftliche Anbau beschränkte sich damals hauptsächlich auf den Anbau von Getreide, daneben wurde noch etwas Flachs- und Weinbau getrieben.

1521 starb Franz von Cleen, der der letzte männliche Sproß des Hauses Cleen war. Seine einzige Tochter Irmela von Cleen heiratete Hans von Franckenstein. Fast 300 Jahre waren jetzt die Freiherren von Franckenstein die Herren von Ockstadt, die zu der rechtsrheinischen reichsunmittelbaren Reichsritterschaft gehörten.
Hans von Franckenstein erhielt von Kaiser Karl V. sämtliche Lehen, die Franz von Cleen in der Gemarkung Ockstadt besessen hatte. In der Folgezeit versuchte Hans von Franckenstein, das an die Herren von Carben verpfändete Lehen in seinen Besitz zu bekommen. 1525 verkauften die Herren von Carben dieses Lehen an die Burg Friedberg, wodurch verschiedene Streitigkeiten zwischen den Franckensteinern und der Burg erwuchsen, die schließlich damit endeten, daß die Burg Friedberg ihren Anteil am Lehen Ockstadts an Hans von Franckenstein verkaufte. Ihren Besitz vermehrten die Herren von Franckenstein in der Gemarkung beträchtlich, so kaufte Barthel von Franckenstein(1567-1603), das der Pfarrei Friedberg gehörige Gut, das von Brendel`sche Gut mit 211 Morgen und die Weber'schen Besitzungen in der Gemarkung Ockstadt.
Durch den 30-Jährigen Krieg wurde auch Ockstadt stark in Mitleidenschaft gezogen. Dies führte so weit, daß nur noch die direkt beim Dorfe liegenden Felder bewirtschaftet werden konnten. Nach einem Verzeichnis der Einwohner Ockstadts aus dem Jahre 1650 hatte Ockstadt 83 Familien, daraus kann geschlossen werden, daß Ockstadt damals etwa 400 bis 450 Einwohner hatte. Im Jahre 1706 wurde die alte baufällige Kirche abgerissen und eine neue Kirche gebaut.
Überhaupt war die Bevölkerung von Ockstadt, beeinflußt durch ihre Herrschaft, die ihren katholischen Glauben während und nach der Reformation gegen alle Anfechtungen verteidigte, der katholischen Kirche sehr zugetan.
In seiner Burg ließ Gottfried von Franckenstein die beiden Zehntscheuern in den Jahren 1718-1724 bauen, beide sind heute noch erhalten. Um seinen bedrängten Glaubensgenossen in Friedberg zu helfen, wurde 1736 an der äußersten Spitze der Ockstädter Gemarkung bei Friedberg von Gottfried von Franckenstein die St. Georgs Kapelle gebaut, die über 100 Jahre den katholischen Einwohnern Friedbergs als Kirche diente. Das Gebiet, in dem die Kapelle liegt, kam inzwischen durch einen Gemarkungsaustausch an Friedberg.

Obwohl die Familie von Franckenstein sich finanziell nicht besonders gut stellte, kaufte sie 1780 das Ober-Straßheimer Gut und das von Rodenhaus'sche Gut in der benachbarten Gemarkung Ober-Straßheim. In der Folgezeit lockerten sich die Beziehungen der Franckensteiner zu Ockstadt. Sie hielten sich jetzt meistens auf Schloß Ullstadt bei Neustadt an der Aisch auf, da Carl Friedrich die Erbin des freiadeligen Gutes in Ulldtadt geheiratet hatte. Das Ockstädter Schloß verfiel, und ein Neubau wurde so mangelhaft ausgeführt, daß er 1805 wieder abgebrochen werden mußte. Mit der Errichtung der Rheinischen Bundesakte und dem Erlöschen des Deutschen Bundes teilte die Familie von Franckenstein das Schicksal des übrigen reichsunmittel-baren Adels und kam 1806 mit der Herrschaft Ockstadt unter die Oberhoheit von Hessen-Darmstadt. In demselben Jahr wurde auch die Leibeigenschaft und der Frondienst abgeschafft.
1830 hatte Ockstadt 910 Einwohner, von denen außer 10 Evangelischen alle katholisch waren.

Die Besitzungen der Familie von Franckenstein wurden verpachtet. Heute hat der Freiherr von Frankenstein noch einen ansehnlichen Besitz in der Gemarkung; Ockstadt, dessen Erwerb auf die eben geschilderten Zeiten zurückzuführen ist.

Die Ortswüstungen in der Gemarkung Ockstadt
Drei Ortswüstungen wurden in der Gemarkung Ockstadt festgestellt* Hollar, Ober- und Nieder-Straßheim. Dabei handelt es sich nach SCHARLAU um eine totale und zwei partielle Ortswüstungen, da er als Kriterium der partiellen Ortswüstungen "Baulichkeiten auf den Stätten ehemaliger Dörfer als Zeugensiedlung" ansieht.

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